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Im Pfarrbrief der katholischen Pfarrgemeinde St. Josef, Würzburg war zum Muttertag folgendes “Gebet für Ehemänner” abgedruckt:

 

“FÜR MEINE FRAU

Herr, es gibt Ehemänner, die den Hochzeitstag vergessen.
Ich danke Dir, daß ich nicht zu ihnen gehöre.
Es gibt Ehemänner, die daheim weder bei der Erziehung der Kinder noch im Haushalt helfen
Ich helfe.
Es gibt Ehemänner, die ganz oder fast vergessen, für ihre Frau zu beten.
ZU DENEN GEHÖRE ICH AUCH!
Für so vieles bete ich: für die Politiker, um Frieden in der Welt, um eine gute Ernte...
Doch der Name jenes Menschen,der gelobt hat, mich nicht zu verlassen, bis der Tod uns scheidet, der ist fast aus meinen Gebeten verschwunden.
Habe ich einfach übersehen, vergessen, Deine Hilfe für sie zu erbitten?
Habe ich mich selber für so tüchtig gehalten, daß ich meinte, Deinen Beistand für meine Frau entbehren zu können?
So habe ich natürlich auch vergessen, Dir dafür zu danken, daß ich ausgerechnet diese tüchtige Frau bekommen habe.
Darum bitte ich Dich:
Bewahre sie gesund, mache sie froh, segne sie, lass uns einmal gemeinsam bei Dir ankommen.
Lass ihr das Bügeln, Kochen, Putzen nicht über den Kopf wachsen, daß sie immer noch ein ruhiges Viertelstündchen findet, ein gutes Buch lesen kann, zu Dir aufblicken kann.
Hilf mir, daß ich keinen Tag vergehen lasse, ohne ihr zu helfen - auch durch das Gebet!

(nach Paul Roth)”

 

Ergänzende Literaturhinweise:
Lk 18,9-14
Lk 10,38-42;
Spr. 12,4
Spr 31,10-31
Sir 26, 1-4;14-21

 

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