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... und das begann im Jahr 1972 in Sulzbach-Rosenberg
, wo ich auch aufgewachsen und bis zum Abitur zur Schule gegangen bin. Meine Freizeit habe ich mit zunehmendem Alter hauptsächlich in der KJG
, einem kirchlichen Jugendverband verbracht.Die nächste Station war Regensburg
. Dort habe ich an der Uni Theologie studiert und in der Fachschaftsvertretung mitgearbeitet. Daneben war mein wichtigstes Betätigungsfeld die KJG-Diözesanstelle, vor allem das Projekt “Ökokredit 2000”, für das wir Frido Frosch, den Helden einer Kassettenaktion
für Kindergruppen ins Leben gerufen haben.Nach dem Vordiplom bin ich nach Würzburg umgezogen, um an der dortigen Uni weiter Theologie zu studieren und zusätzlich ein Pädagogikstudium zu beginnen. In dieser Zeit habe ich die feministische Theologie entdeckt und mich im Fachschaftsrat als Frauenreferentin engagiert - d.h. das Frauencafé, Lehraufträge und Gastvorträge organisiert. Nach dem Vordiplom in Pädagogik und dem Diplom
in Theologie hat es mich dann mal “richtig” in die Ferne gezogen - nach Bielefeld. Die Uni
dort hat eine riesige pädagogische Fakultät
und eine gut etablierte Frauenforschung. Dort hatte ich zum
ersten Mal in meinem Studium das Problem, nicht alle Seminare, die ich gerne besucht hätte, in meinem Stundenplan unterzubringen. Irgendwie habe ich es dann trotzdem noch geschafft, als Tutorin zu arbeiten, was mir auch
großen Spaß gemacht hat.Um mein Praxissemester im Fach Erwachsenenbildung zu machen, bin ich dann wieder zeitweise umgezogen, und zwar nach Gelnhausen. Dort befindet sich das Frauenstudien- und -bildungszentrum
der EKD, eine der ersten Adressen für feministische Theologinnen und Kirchenfrauen in Deutschland.Nach dem Praktikum waren noch Prüfungen zu machen und die Diplomarbeit zu schreiben. Dazu habe ich meinen Schreibtisch wieder in Würzburg aufgestellt, aber dank ICE und eMail
war die Distanz zur Forschungswerkstatt und meiner Betreuerin in Bielefeld immer gut zu überbrücken. In Würzburg habe ich unterdessen auch als Lehrbeauftragte für feministische Theologie gearbeitet.
Gleich im Anschluß an die Diplomarbeit bin ich erst einmal drei Monate nach Hannover gegangen, und zwar um an der Internationalen Frauenuniversität (ifu) anlässlich der EXPO 2000
teilzunehmen. Dort war ich Studentin in der Project Area Work.Seit Ende der ifu habe ich begonnen, an einem Dissertationsprojekt zu arbeiten. Dazu habe ich mich der Forschungsgruppe Biographie- und Kulturanalyse (fobika) an der
Universität Bielefeld angeschlossen, die Teil des Interdisziplinären Netzwerks Biographie- und Kulturanalyse (inbl) ist. Ein weiterer Arbeitskontext, den ich gerade mit aufbaue, ist die DoktorandInnen-Initiative Qualitative Sozialforschung (DINQS). Was das Promovieren außerdem nicht nur leichter, sondern richtig schön macht, ist die Tatsache, dass mich die
Heinrich-Böll-Stiftung in den Kreis ihrer StipendiatInnen aufgenommen hat.
Ach ja, natürlich gibt es da auch noch andere Dinge als die hehre Wissenschaft. Zum Beispiel Kino
, Kochen, Tanzen, Radfahren
, Lesen, Fotografieren, Singen... |